Förderungen

Bundesamt für Güterverkehr (BAG)

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Hier werden Güterkraftverkehrs Unternehmen, die bestimmte Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit oder zum Schutz der Umwelt durchführen, gefördert. Zuwendungsberechtigt sind Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung Güterkraftverkehr im Sinne des §1 GüKG durchführen und Eigentümer oder Halter mindestens eines in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen ausschließlich für den Güterkraftverkehr bestimmten schweren Nutzfahrzeuges (zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 12 Tonnen) sind.

Ab dem 03. August 2015 startet das Förderprogramm „Weiterbildung 2015“ und Unternehmen können Anträge für das laufende Jahr stellen. Die Module für die Berufskraftfahrer Weiterbildung sind leider nicht mehr als förderfähige Maßnahme enthalten. Die BAG unterstützt nur noch Fortbildungen mit Präsenzpflicht. Die Ausbildungsstätten müssen über folgende Qualifikationen verfügen: Anerkennung nach BKrFQG oder nach einer für die Maßnahme zuständigen Einrichtung wie zum Beispiel die IHK oder AZAV-Zertifizierung.

Für Maßnahmen, die den geforderten Kriterien entsprechen, bekommt der Arbeitgeber für Personalkosten pauschal pro Unterrichtsstunde und Teilnehmer zwölf Euro als zuwendungsfähige Kosten erstattet. Andere Aufwendungen wie z. B. Reisekosten werden pro Tag und Person mit 30,– € vorgesehen (keine Unterbringungskosten). Bei kleinen und mittleren Unternehmen beträgt die Förderhöhe 60 % der vom Güterverkehrsamt berücksichtigten Ausgaben und bei Großunternehmen 50 %. Diese erkennt das BAG mit 1.500,– € für jedes schwere Nutzfahrzeug an.

Ebenso werden Weiterbildungen, die durch Gesetze, Rechtsverordnungen oder Verwaltungsvorschriften verbindlich vorgeschrieben sind und dazu dienen Ausbildungsnormen einzuhalten, nicht mehr gefördert. Großunternehmen belegen nur noch ihren Anreizeffekt dadurch, dass sie den schriftlichen Antrag mit allen notwendigen Inhalten vor Beginn des Vorhabens stellen.

Alle Informationen, Formulare bzw. Antragsunterlagen finden Sie unter www.bag.bund.de/Förderprogramme

Bildungsgutschein

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Im Rahmen der Förderung der beruflichen Weiterbildung können die Agenturen für Arbeit bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen Bildungsgutscheine für zuvor individuell festgestellte Bildungsbedarfe aushändigen.

Rechtzeitig vor Beginn der Teilnahme an einer Weiterbildung muss eine Beratung durch die Agentur für Arbeit erfolgt sein. Sind die Voraussetzungen gegeben wird der Bildungsgutschein bescheinigt und zugesichert, dass die durch die Teilnahme an der Weiterbildung anfallenden Kosten übernommen werden.

Der Inhaber des Bildungsgutscheins muss innerhalb der Gültigkeitsdauer (längstens drei Monate) mit der zugelassenen Maßnahme, bei einem anerkannten Bildungsträger, beginnen. Informationen über zugelassene Maßnahmen findet man unter www.kursnet-finden.arbeitsagentur.de  Die ausgewählte Bildungsstätte muss dann den Bildungsgutschein vor Beginn der Maßnahme der Agentur für Arbeit vorlegen, damit die Leistung bewilligt werden kann. Weiter Informationen finden Sie unter www.arbeitsagentur.de

Bildungsscheck

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Im Rahmen der neuen Europäischen Sozialfonds (ESF) – Förderphase ist das Förderangebot des Bildungsschecks umgestaltet worden und richtet sich ab 2015 besonders an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende. Zuwanderer und Zuwanderinnen können vorhandene Qualifizierungslücken schließen und ihre im Ausland erworbene beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen. Un- und Angelernte können mit Unterstützung durch den Bildungsscheck einen Berufsabschluss nachholen.

Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln. Ausgeschlossen von der Förderung sind arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie Maschinenbedienerschulungen oder Trainings bei neuen Produkteinführungen.

Im individuellen Zugang können Beschäftigte aus Betrieben (weniger als 250 Beschäftigte) mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von max. 30.000,– € im Zeitraum von zwei Kalenderjahren einen Bildungsgutschein erhalten. Im betrieblichen Zugang können kleinere und mittlere Betriebe im Zeitraum von zwei Kalenderjahren bis zu zehn Bildungsschecks in Anspruch nehmen. Ausgeschlossen vom Bildungsscheckverfahren sind Selbständige und Beschäftigte im öffentlichen Dienst.

Mit dem Bildungsscheck erhalten Beschäftigte und Unternehmen einen Zuschuss von 50 Prozent zu den Weiterbildungskosten, wenn diese 500,– € (brutto) übersteigen. Die andere Hälfte tragen im betrieblichen Zugang die Betriebe und im individuellen Zugang die Beschäftigten selbst. Pro Bildungsscheck können maximal bis zu 500,– € gefördert werden.

Informationen finden Sie unter
http://www.arbeit.nrw.de/arbeit/beschaeftigung_foerdern/bildungsscheck/index.php